12 Oktober 2013 - 20:30
Netanjahu fordert Hollande und Cameron auf, Sanktionen gegen Iran fortzusetzen

Der israelische Ministerpräsident, Benjamin Netanjahu, hat am Samstagabend den französischen Staatspräsidenten, François Hollande, und den britischen Präsidenten, David Cameron, in getrennten Telefonaten aufgefordert, die Sanktionen gegen Iran nicht zu reduzieren.

Der israelische Ministerpräsident, Benjamin Netanjahu, hat am Samstagabend den französischen Staatspräsidenten, François Hollande, und den britischen Präsidenten, David Cameron, in getrennten Telefonaten aufgefordert, die Sanktionen gegen Iran nicht zu reduzieren.
Kurz vor dem Beginn einer neuen Runde der Atomverhandlungen zwischen Iran und der G5+1 in Genf sagte Netanjahu, die Sanktionen hätten sich deren eigentlichen Ziel genähert und der Druck dürfe nicht reduziert werden. „Solange Iran sein Atomprogramm nicht vollkommen aufgibt, dürfen die Sanktionen nicht gelockert werden“, so Netanjahu.
Holland versicherte ihm, dass der Westen bei den Verhandlungen mit Iran wachsam sein werde. Die Atomverhandlungen sollen am 15. und 16. Oktober unter Teilnahme des iranischen Außenministers Mohammad Dschawad Zarif, der ranghohen EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton und Vertreter der sogenannten G5+1 bestehend aus den fünf Vetomächten (Russlands, China, Frankreich, England und den USA) plus Deutschland in Genf stattfinden.